Hedwig […] steht vor Euch auf der Grenze zwischen Ost und West, Unterdrückung und Freiheit, Mann und Frau, unten und oben.“

Die inter­na­tio­nal­ly igno­red Chan­teu­se Hed­wig tourt mit ihrem Ehe­mann Yitz­hak durch schä­bi­ge Clubs und erzählt auf tra­gi­ko­mi­sche, mit­rei­ßen­de und fas­zi­nie­ren­de Art und Wei­se ihre Lebens­ge­schich­te zwi­schen der DDR, Sugar Dad­dy Luther, einer miss­lun­ge­nen Geschlechts­an­glei­chung bei der ihr nur ein Angry Inch bleibt, der Aus­wan­de­rung nach Ame­ri­ka, dem Fall der Mau­er und ihrer ver­flos­se­nen Lie­be Tom­my Gno­sis.

In Songs irgend­wo zwi­schen Rock ’n’ Roll, Glam Rock, Coun­try und Grunge sing Hed­wig von Sehn­sucht, Angst, Hoff­nung und der Ori­gin of Love, die Perü­cke in Form einer Drei-Wet­ter-Taft-Lun­ge und das Herz immer auf der Zun­ge.

Buch: John Cameron Mitchell          Musik&Gesangstexte: Stephen Trask

Deut­sch von Rüdi­ger Bering und Wolf­gang Böh­mer


HEDWIG AND THE ANGRY INCH wur­de am Off-Broad­way von Peter Askin, Susann Brinkley und James B. Freydberg am Jane Street Thea­t­re pro­du­ziert, wo es am 14. Febru­ar 1998 unter der Regie von Peter Askin urauf­ge­führt wur­de.

Die Ori­gi­nal­pro­duk­ti­on erfolg­te in New York City durch­ge­führt von David Bin­der in Ver­bin­dung mit dem West­be­th Thea­t­re Cen­ter, Arnold Engel­man, Pro­du­cing Direc­tor.

2001 folg­te die Ver­fil­mung des Musi­cals, bei der Autor John Came­ron Mit­chell nicht nur Regie führ­te, son­dern auch die Haupt­rol­le über­nahm.

Mit den Songs: Tear me down // The ori­gin of love // Sugar Dad­dy // The Angry Inch // Wig in a box // Wicked litt­le town // Unterm Strich // Hed­wigs Kla­ge // Exqui­si­te Corp­se // Wicked litt­le town (Repri­se) // Mid­ni­ght Radio